unsere letzter Tag in St Petersbourg
(Montag, 11 sept) Das Wetter ist herrlich, so ist unser Plan, den Landsitz der grossen Catherine und ihrer Tochter Elisabeth in Tsarendorf ca 25 km ausserhalb der Stadt zu besuchen, richtig gewählt. Der Park ist herrlich und unsere Lungen atmen auf. DieSchlossbesichtigung ist weniger aufregend : nach der Zerstörung der Bauten im Krieg, wurde der Landsitz in den 70 Jahren neu aufgebaut, mit dem Gold wurde ganz verschwenderisch umgegangen (wie damals), alles glänzt oberflächlich kitschig. Im Krieg haben die Deutschen das ganze Bernsteinzimmer ausgeraubt, nichts wurde wiedergefunden und die deutsche GazAG spendete erst kürzlich die Neuauflage der Halbedelsteine. (Gibt`s nichts Wichtigeres zu tun??) Wieder zurück in St Petersburg bereiten wir uns auf die Nacht im Zug nach Moskau vor: eine köstliche Tarte au Saumon in der französischen Boulangerie lässt unsere Nostalgie nach französischer Küche kurz aufwallen, letzte e-mails an unsere Freunde in der freundlich geführten Jugendherberge und um 22 Uhr richten wir uns im 3er Abteil des Nachtzuges auf eine angenehme Fahrt ein. Wenn die Transsibirische Eisenbahn so komfortabel ist wie dieser Zug, wird es uns gutgehen (es gab sogar ein Überraschungspaket mit Leckereien und Zahnbürste).
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